Vorfälle im Rennen: Abu Dhabi Grand Prix 2026
Zusammenfassung: Track-Limits
(Automatisch aus Renndaten + Manuelle Anpassungen)
- Captainkillerx1: 10 Verwarnungen
- Budi: 10 Verwarnungen
- Andoreo: 6 Verwarnungen
- Kartrcer22: 4 Verwarnungen
- Dstream #brave heart: 4 Verwarnungen
- Chromlauch: 3 Verwarnungen
- Jeremy11703: 3 Verwarnungen
- Der latex admiral flak: 3 Verwarnungen
- Maxnic: 3 Verwarnungen
- Wichttsv: 3 Verwarnungen
- The Real Sulli: 2 Verwarnungen
- Sniffmeister: 2 Verwarnungen
- Alwaysdrunk2win: 2 Verwarnungen
- Felixone: 1 Verwarnung
- Joschiyoschi7828: 1 Verwarnung
- Madtowels: 1 Verwarnung
- Jdlp01: 1 Verwarnung
- Tanja Hatsuse: 1 Verwarnung
Detaillierte Vorfälle
1. Szene: Bug bei der Streckenbegrenzung
Beteiligte Fahrer: alwaysdrunk2win, blackfight91, chromlauch, der latex admiral flak, dstream #brave heart, jdlp01, madtowels
Ort des Vorfalls: Boxeneinfaht
Runde: 11
Sachverhalt
Mehrere Fahrer meldeten unberechtigte Track-Limit-Warnungen durch das Spielsystem. Insbesondere chromlauch wies per Videobeweis nach, dass die Boxeneinfahrt in Abu Dhabi fehlerhaft gewertet wird. Zudem musste MadTowels in Runde 6 aufgrund eines Ausweichmanövers gegen Das_Ender die Strecke verlassen, wofür er ebenfalls eine Warnung erhielt.
Analyse des Vorfalls
Boxengassen-Bug: Die Videoanalyse von chromlauch bestätigt, dass das Fahrzeug die Begrenzungslinien nicht berührt hat, das Spiel jedoch eine Warnung aussprach. Dieser Fehler lässt sich auf die genannten Zeitstempel der anderen Fahrer übertragen, die in den entsprechenden Runden die Box aufsuchten.
Ausweichmanöver: Bei MadTowels wurde festgestellt, dass das Verlassen der Strecke zur Vermeidung einer Kollision diente. Ein sportlicher Vorteil wurde dadurch nicht erzielt.
Häufung: Die technische Auswertung der Logs belegt systematische Fehlwertungen bei insgesamt sieben Fahrern (Das_Ender, DStream, AlwaysDrunk2Win, chromlauch, MadTowels, Blackfight91, JDLP2001).
Entscheidung der Stewards
Die Stewards entscheiden, die fehlerhaften Warnungen aufgrund technischer Mängel des Spiels sowie berechtigter Ausweichmanöver für ungültig zu erklären. Die daraus resultierenden Zeitstrafen werden manuell vom Endergebnis abgezogen.
Strafmaß und Begründung
Urteil: Abzug der unberechtigten Zeitstrafen.
Das_Ender: Strafe reduziert auf +3 Sek.
DStream: Strafe reduziert auf +3 Sek.
AlwaysDrunk2Win: Strafe reduziert auf +0 Sek.
chromlauch: Strafe reduziert auf +3 Sek.
Beteiligte Fahrer & Konsequenzen
- ALWAYSDRUNK2WIN: Keine Strafe
- BLACKFIGHT91: Keine Strafe
- CHROMLAUCH: Keine Strafe
- DER LATEX ADMIRAL FLAK: Keine Strafe
- DSTREAM #BRAVE HEART: Keine Strafe
- JDLP01: Keine Strafe
- MADTOWELS: Keine Strafe
2. Szene: Überholen in der Einführungsrunde
Beteiligte Fahrer: dstream #brave heart
Ort des Vorfalls: Sektor 1/2 (Einführungsrunde)
Sachverhalt
Der Fahrer DStream wird gemeldet, da er während der Einführungsrunde mehrere Positionen gutgemacht hat. Laut Videobeweis überholte er von Platz 7 aus zwei Fahrzeuge und gliederte sich an fünfter Position wieder ein. Chromlauch gibt an, dass dies bereits der dritte Vorfall dieser Art in der laufenden Saison sei. DStream rechtfertigt sein Verhalten mit einer großen Lücke im Feld und langsamen Fahrzeugen vor ihm, die er als Hindernis wahrgenommen hat.
Analyse des Vorfalls
Regelwerk zur Formation Lap: Die Positionen in der Einführungsrunde sind strikt einzuhalten. Ein Überholen ist nur gestattet, wenn ein Fahrzeug technisch bedingt liegen bleibt oder die Strecke verlässt. Sobald das Fahrzeug vor einem wieder Fahrt aufnimmt, muss die ursprüngliche Reihenfolge gewahrt bleiben.
Verhalten von DStream: Das Video zeigt, dass DStream aktiv Positionen gewinnt, während sich das Feld lediglich auseinandergezogen hat. Eine Lücke im Feld ist kein legitimer Grund, die Startreihenfolge eigenmächtig zu verändern.
Wiederholungsfall: Da dieser Vorfall bereits mehrfach in der Saison vorgefallen ist, handelt es sich nicht um ein einmaliges Missverständnis, sondern um ein systematisches Missachten der Prozeduren.
Entscheidung der Stewards
Die Stewards entscheiden auf eine formelle Verwarnung mit Strafpunkten pro Überholmanöver.
Strafmaß und Begründung
Strafe: 2 Strafpunkte auf die Lizenz
Das Einhalten der Formation-Lap-Reihenfolge ist essenziell für einen geordneten Rennstart. DStream hat durch das Überholen von zwei Fahrzeugen ohne technischen Notfall einen direkten Regelverstoß begangen. Da bereits in vorangegangenen Rennen auch solche Überholmanöver stattfanden, reicht eine einfache Verwarnung nicht mehr aus.
Beteiligte Fahrer & Konsequenzen
- DSTREAM #BRAVE HEART: Strafpunkte (2 Strafpunkte)
3. Szene: Manöver in Einführungsrunde
Beteiligte Fahrer: vnt_felixone
Ort des Vorfalls: Sektor 2
Sachverhalt
Der Fahrer VNT_Felixone wird gemeldet, da er während der Einführungsrunde die vorgeschriebene Strecke verlassen hat. Anstatt dem aktuellen Streckenlayout zu folgen, befuhr er das alte Layout (inklusive der Schikane vor der langen Gegengeraden). Infolgedessen verlor er seine ursprüngliche Position (Platz 1) und gliederte sich an dritter Stelle wieder in das Feld ein. Chromlauch gibt an, dass der Fahrer bereits mehrfach auf das Einhalten der Position hingewiesen wurde.
Analyse des Vorfalls
Streckenführung: Das Befahren eines veralteten oder nicht für das Rennen vorgesehenen Layouts während der Formation Lap stellt einen Verstoß gegen die Streckenbegrenzungen und die Protokolle der Einführungsrunde dar.
Positionsverlust: Durch das Befahren des Umwegs verlor VNT_Felixone zwei Positionen. Dies könnte zu Unruhe im hinteren Feld führen, da nachfolgende Fahrer evtl. auf das unerwartete Manöver reagieren mussten.
Präzedenzfall: Es wird festgehalten, dass VNT_Felixone für ein solches Vergehen bisher nicht von der Rennleitung sanktioniert oder offiziell verwarnt wurde.
Entscheidung der Stewards
Die Stewards entscheiden auf eine formelle Verwarnung.
Strafmaß und Begründung
Das Verlassen der offiziellen Rennstrecke in der Einführungsrunde ist unzulässig und gefährdet die geordnete Vorbereitung des Starts. Da VNT_Felixone jedoch durch sein Manöver keinen sportlichen Vorteil erlangt, sondern im Gegenteil Positionen verloren hat, und da es sich um das erste offiziell gemeldete Vergehen dieser Art für diesen Fahrer handelt, ist eine Zeitstrafe zum jetzigen Zeitpunkt unverhältnismäßig. Die Verwarnung dient als letzte Mahnung, das korrekte Streckenlayout und die Startprozeduren künftig strikt einzuhalten.
Beteiligte Fahrer & Konsequenzen
- VNT_FELIXONE: Verwarnung (1 Verwarnung)
4. Szene: Abkürzen und rejoinen vom Williams
Beteiligte Fahrer: chromlauch, chromlauch, kartrcer22
Ort des Vorfalls: Kurve 6/7 und folgende Gerade
Runde: 27
Sachverhalt
In der Anfahrt auf die Schikane (Kurve 6/7) kam es zu einer Drei-Wagen-Breit-Situation. Kartrcer22 setzte sich auf der Innenseite neben chromlauch, während AlwaysDrunk2Win sich auf der Außenseite befand. Aufgrund des Platzmangels im Apex und einer Berührung mit dem Fahrzeug von Kartrcer22 verließ chromlauch die Strecke, kürzte Kurve 7 ab und erhielt dafür vom Spiel eine 3-Sekunden-Zeitstrafe. Beim anschließenden Versuch, die illegal gewonnenen Positionen auf der Geraden zurückzugeben, kam es zu einem abrupten Bremsmanöver von chromlauch vor Kartrcer22.
Analyse des Vorfalls
Die Kurvensituation (Kurve 6/7): Die Videoanalyse bestätigt, dass chromlauch sich in einem "Sandwich" befand. Kartrcer22 wählte einen sehr spitzen Winkel auf der Innenseite. Da chromlauch zwischen zwei Fahrzeugen eingeklemmt war und es zu einem leichten Verhaken der Reifen mit Kartrcer22 kam, war ein Verbleib auf der Strecke ohne massive Kollision kaum möglich. Das Abkürzen der Kurve 7 war in dieser spezifischen Notfall-Situation eine Maßnahme zur Schadensbegrenzung.
Die Zeitstrafe: Da chromlauch durch das Abkürzen beide Kontrahenten überholte und die Positionen laut Spielanweisung innerhalb von 15 Sekunden zurückgeben musste, ist die zusätzliche Verhängung einer 3-Sekunden-Zeitstrafe für "Track Limits" oder "Abkürzen" in Kombination mit der Positionsrückgabe eine unverhältnismäßige Doppelbestrafung durch das System.
Das Bremsmanöver auf der Geraden: Das Video zeigt, dass chromlauch auf der folgenden Geraden sehr abrupt abbremste, um die Positionen zurückzugeben. Dies geschah außerhalb einer normalen Bremszone und führte zu einer leichten Berührung durch Kartrcer22. Auch wenn der Zeitdruck durch das Spielsystem (15-Sekunden-Timer) hoch war, stellt ein solches Manöver auf einer Hochgeschwindigkeitsgeraden ein Sicherheitsrisiko dar.
Entscheidung der Stewards
Die Stewards entscheiden auf eine Kompensation der Zeitstrafen.
Strafmaß und Begründung
Urteil:
Abzug der systembedingten 3-Sekunden-Strafe für das Abkürzen.
Addition einer 3-Sekunden-Zeitstrafe für gefährliches Fahrverhalten (Brake Testing).
Formelle Verwarnung für chromlauch bezüglich der Rejoin-Prozedur.
Begründung:
Durch den Abzug der ursprünglichen Strafe wird der Nachteil aus der unverschuldeten Kurven-Situation neutralisiert. Gleichzeitig wird das riskante Abbremsen vor einem unmittelbar folgenden Fahrzeug mit einer neuen 3-Sekunden-Strafe belegt. Dies unterstreicht, dass die Sicherheit der Mitfahrer über dem Zeitdruck des Spielsystems steht. In der Summe bleibt das Zeit-Ergebnis für chromlauch identisch, jedoch wird das gefährliche Manöver offiziell sanktioniert und aktenkundig gemacht.
Beteiligte Fahrer & Konsequenzen
- CHROMLAUCH: Keine Strafe
- CHROMLAUCH: Zeitstrafe (3 Sek.)
- KARTRCER22: Keine Strafe
5. Szene: Safety-Car Restart
Beteiligte Fahrer: chromlauch
Ort des Vorfalls: Letzte Kurve/Start-Ziel-Gerade
Runde: 19
Sachverhalt
Der Fahrer DStream meldet chromlauch für eine gefährliche Fahrweise während des Safety-Car-Restarts. Laut Meldung habe chromlauch das Feld auf unter 60 km/h eingebremst, was zu gefährlichen Situationen und stehenden Fahrzeugen im Mittelfeld geführt habe. Chromlauch entgegnet, dass er seine Geschwindigkeit lediglich kontrolliert verringert habe und die Unruhe im Feld auf einen natürlichen Ziehharmonikaeffekt zurückzuführen sei. Er gibt zudem an, dass diese Art des Restarts seine gängige Taktik sei.
Analyse des Vorfalls
Rolle des Führenden: Sobald das Safety Car die Lichter ausschaltet und in die Boxengasse einbiegt, hat der Führende (chromlauch) das Recht, das Tempo zu bestimmen. Er darf jedoch keine unnötigen Manöver wie abruptes Bremsen oder gefährliches Zick-Zack-Fahren durchführen.
Telemetrie-Auswertung: Die Daten zeigen, dass chromlauch eine Minimalgeschwindigkeit von 60 km/h erreichte. Entscheidend ist hierbei, dass er laut Telemetrie zu keinem Zeitpunkt aktiv gebremst hat, sondern das Fahrzeug lediglich hat ausrollen lassen, um das Tempo zu drosseln.
Geschwindigkeitsverlauf: Der Wechsel zwischen 60 km/h und 120 km/h erfolgte durch leichte und gleichmäßige Beschleunigung ohne ruckartige Bewegungen.
Ziehharmonikaeffekt: Die Beobachtung, dass Fahrzeuge im Mittelfeld zum Stehen kamen, lässt sich physikalisch durch die Reaktion der Hintermänner erklären. Wenn der Führende das Tempo langsam variiert, verstärken sich diese Bewegungen nach hinten im Feld, da jeder Fahrer zeitversetzt reagiert, was oft zu abrupten Bremsmanövern im hinteren Drittel führt.
Entscheidung der Stewards
Die Stewards entscheiden auf Keine weitere Untersuchung (No Further Action).
Strafmaß und Begründung
Urteil: Keine Strafe.
Begründung:
Das Reglement erlaubt dem Führenden beim Restart eine gewisse taktische Flexibilität bei der Wahl der Geschwindigkeit. Da chromlauch nachweislich nicht aktiv gebremst ("Brake Testing") hat, sondern lediglich die Motorbremse bzw. das Ausrollen nutzte, liegt kein Verstoß gegen die Sicherheitsregeln vor. Die Unruhe im Feld ist die direkte Folge des Ziehharmonikaeffekts, für den der Führende nicht haftbar gemacht werden kann, solange seine eigenen Manöver berechenbar und ohne plötzliche Bremsvorgänge bleiben. Das Verhalten wird als legitimes, wenn auch aggressives taktisches Mittel eingestuft.
Beteiligte Fahrer & Konsequenzen
- CHROMLAUCH: Keine Strafe

